Politik ohne Rückgrat

Einmal dafür, dann dagegen, dann doch wieder dafür. Wer so durchs Leben geht, der weiß nicht was er will, sagt der Volksmund zu Recht. Handelt eine politische Partei nach diesem Prinzip, ist man in der Beurteilung merkwürdiger Weise milder: politische Räson verzeiht eben manches, sollte es aber nicht. Konkret wird das am Beispiel Rauchen in Gasthäusern. Immerhin haben 900.000 Österreicher für ein generelles Rauchverbot gevotet. Dies zu ignorieren, weil es dem damaligen politischen Partner nicht gepasst hat, spricht nicht für eine Partei, die wählerfreundlich sein möchte. Jetzt, wo der Partner weg ist, doch wieder dafür zu sein, ist in der Sache erfreulich, steigert das Vertrauen in die Seriosität dieser politischen Gruppierung aber nicht. Schon gar nicht bei den Wirten, die inzwischen viel Geld für alle möglichen Umbauarbeiten ausgegeben haben.  

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