Faschismus nicht verstanden

Ich bin Faschist. Zumindest muss mich der Gabalier für einen solchen halten. Denn weder in meiner Wohnung, noch auch in meinem Auto ist je ein Song von ihm gelaufen. Wenn er es für Faschismus hält, dass seine Lieder bei offiziellen Veranstaltungen einer Partei nicht gespielt werden, dann müsste das folgerichtig auch für mich gelten, mehr noch: ich mag Richard Wagner nicht und etliche Ergüsse zeitgenössischer Komponisten kommen bei mir ebenfalls kaum vor. Faschismus also in Reinkultur, nach der Denke von Gabalier zumindest. Weit haben wirs gebracht…

Ohne Ironie betrachtet halte ich es für eine eklatante Verhöhnung der Millionen Faschismus-Opfer, wenn Ihr Schicksal mit dem eines rotweißroten Schlagerbarden verknüpft wird, dem es offensichtlich bloß um sein ohnedies ganz gutes Geschäft geht.

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