Gedicht für den Papierkorb

Dass das Braunauer Rattengedicht widerlich ist, muss nicht ich auch noch sagen. Genauso alarmierend finde ich es, wie ein blauer Spitzenfunktionär einen ORF-Journalisten auf offener Bühne bedroht und abzukanzeln versucht. Dabei hat dieser nur gut recherchiert und ziemlich klare Zusammenhänge hergestellt zwischen heutigen Postings und solchen von damals. Solches zu dürfen, ist eine Form der Pressefreiheit. Solches verhindern zu wollen, das genaue Gegenteil. Natürlich gilt Pressefreiheit auch für Meinungen, die vom mainstream abweichen. So gesehen prinzipiell auch für das Rattengedicht, wäre da nicht der Umstand der menschenverachtenden Verhetzung. Wo immer wie in diesem Fall die rote Linie der Humanität meilenweit überschritten wird, sollte solche Post am besten ungehört im Papierkorb landen.

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