Die große Urlaubsfalle

Der Klimawandel ist DAS große ökologische Thema. Und viele versuchen bei sich zu Hause jahraus, jahrein dagegen anzukämpfen. Regional, biologisch einkaufen, unnötige Autofahrten vermeiden usw. ist geradezu modern geworden. Dann aber kommt mit dem Sommer die Urlaubszeit. Und damit die Verlockung, ferne Länder aufzusuchen. So sinnvoll es ist, zu reisen, seinen Horizont zu erweitern oder sich zu erholen: ein einziger Hin- und Rückflug etwa nach Madrid verbraucht pro Fluggast soviel CO2 wie pro Person aufs ganze Jahre gesehen nötig wäre, um den Klimawandel aufzuhalten, also circa 0,6 Tonnen. So sehr allen die schönen Ferienflüge gegönnt sind: wer sich in den Urlaub fliegen lässt, kann alle sonstigen Vorhaben vergessen, was die Verringerung seines ökologischen Fußabdrucks betrifft. Und schon gar nicht soll er oder sie andere mit mahnendem Zeigefinger belästigen, wenn im Supermarkt zu Weihnachten zum Beispiel Erdbeeren oder andere Früchte gekauft werden, die um diese Jahreszeit von weit her angekarrt werden müssen.

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