Bedenkliche Gier

Mit 239.000 Euro brutto im Jahr wird die sicher aufwändige und verantwortungsvolle Arbeit des Landeshauptmanns gerecht und ausreichend entlohnt. Für Chefs von Landesbetrieben wie dem neuen Spitalskonzern soll künftig sogar noch mehr bezahlt werden, wenn es verlangt wird. Wieviel mehr, wurde gefährlicherweise nicht definiert. Die Begründung: der Markt verlange das, es bestünde die Gefahr, keine Topmanager mehr nach Oberösterreich zu bekommen. Für mich ist es nichts als pure Gier, mehr zu verlangen als ein Landeshauptmann verdient. Der Vergleich von Christine Haiden in den heutigen OÖN mit den Pflegerinnen macht klar, dass es diese Mehrzahlung nur geben dürfe, wenn auch für jene mehr bezahlt wird, die sich um Hilfsbedürftige kümmern. Wenn Gehaltserhöhungen für oben scheinbar so leicht möglich sind, müssen auch die da unten etwas davon spüren. Alles andere treibt die Zweiklassen-Gesellschaft weiter auseinander.

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